Als Fernziel für die diesjährige Velosaison werde ich am Alpenbrevet 2018, Ende August, die Bronze-Tour fahren. Das heisst, es wird den Sommer durch auch etwas an Training nötig sein. Die geplante Velotour im baltischen Raum ist sicher eine hilfreiche Vorbereitung, jedoch ist die flache Route dabei nicht ausreichend um die Steigungen der zwei Pässe (Grimsel & Furka) der Bronze-Tour zu trainieren und bewältigen ;-)
Was die Planung für die Velotour 2018 betrifft, bin ich noch nicht wirklich weiter. Jedoch bleibt es bei der bereits erwähnten Variante, resp. in die entgegengesetzte Richtung, also von Tallinn via St. Petersburg nach Helsinki. Weitere planerische Schritte habe ich noch nicht unternommen. Eine organisatorische Herausforderung wird das Russland-Visum sein. Voraussichtlich werde ich die diesjährige tour etwas detaillierter im Vorfeld planen (müssen) und einige Übernachtungen bereits vor der Abfahrt buchen. Dadurch wären auch die Tagesetappen bereits im Vorfeld festgelegt und weniger flexibel. Hin- und Rückreise müssen ebenfalls noch organisiert werden, da wird sich wohl ein Flug nach und von Tallinn anbieten. Für die Rückreise käme dann noch eine Fährfahrt von Helsinki zurück nach Tallinn dazu.
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Dienstag, 3. April 2018
Dienstag, 26. Dezember 2017
Vorplanung Tour 2018
So, erste Überlegungen für die nächste Tour haben, infolge der Lektüre von Dres Balmers "Rund ums Schwarze Meer", stattgefunden. Noch sind es jedoch sehr unverbindliche Gedanken, resp. handelt es sich momentan um eine Option. Die Idee wäre, von Helsinki aus entlang dem Finnischen Meerbusen nach St. Petersburg und weiter nach Tallinn zu fahren. Vielleicht kommen noch weitere Optionen dazu, kann auch sein, dass diese Option wieder ganz verworfen wird... Stattfinden wird die Tour Ende Juli. Dies ist ein Novum, meine bisherigen (langen) Touren waren ehr im Frühling (Mai/anfangs Juni) oder Spätsommer (Mitte August/September), noch nie jedoch im Hochsommer.
Mittwoch, 24. Mai 2017
Mittwoch, 24. Mai 2017 (Tag 28): "Höchster Punkt in England und Abschluss der Tour in Manchester"
Nachdem heutigen Frühstück im Pub und dem üblichen Morgenprozedere geht's los, noch kurz einkaufen, Wasser und Snack für unterwegs, dann so um viertel vor elf fahre ich los. Es ist der letzte Velotag der Tour. Tag 28. Vier Wochen war ich unterwegs, ein Ruhetag etwa in der Mitte. Nun kommen noch die letzten Km, ungefähr 50, also etwa 30mi. Es ist bewölkt und etwas dunstig.
Es geht dort weiter, wo ich gestern sufgehört habe, auf der Route 68, dem Pennine Trail. Noch in Buxton kurz abwärts, dann gleich wieder hoch, eher steil. Und gleich bei Etappenstart. Nach kurzer Fahrt geht es auf unbefestigtem Kiesweg weiter, schliesslich gröbere Steine, so dass ich kurz absteigen und das Velo hochschieben muss, ist etwas heikel, zu fahren wenn das Vorderrad immer wieder in der Luft ist :-D
Nach guten 100 Höhenmeternbin ich dann oben angelangt. Knapp unter 500m.ü.M. Mein höchster Punkt in England. Die Aussicht ist, bedingt durch Dunst und Wolken, nicht ganz so grandios wie gestern. Es geht weiter, nun erst einmal abwärts. Nach einer guten Stunde, so gegen zwölf, dringt die Sonne sanft durch Dunst und Wolken, etwas später sogar so, dass Schattenwurf entsteht. Langsam verzieht sich der Dunst und die Sonne zeigt sich häufiger zwischen den Wolken. Die Strasse ist längst wieder asphaltiert. Einmal löst sich noch der Schnellspanner am Vorderrad, dieses Problem ist aber schnell behoben :-) Etwa in der Häfte, bei Charlesworth, mache ich kurz Pause und esse den Snack. Dann geht es weiter, nun auf der Route 62. Eine Weile auf etwas verkehrsreicheren Strassen, dann geht es wieder auf ruhigen Kiesvelowegen weiter. Entlang einem Flüsschen, es duftet nach Flusswasser. Es ging dazwischen nochmals etwas Auf und Ab, doch nun, nach etwas mehr wie der Hälfte, sollte es praktisch nur noch abwärts gehen. Zum Teil auf Waldwegen, hauptsächlich auf guten Kieswegen. Etwa 10Km vor dem Ziel verlasse ich die Route 62. Nun geht es auf der Route 6 weiter. Die ist teilweise sogar auf der Strasse als solche markiert. Trotzdem verliere ich irgendwann ihre Spur und halte mich dann ans Navi. Dies leitet mich auf einem Veloweg durchs Grüne, es scheint gerade Schulschluss zu sein, denn zahlreiche Schüler sind gerade in ihren Uniformen unterwegs. Dann geht's nochmals einem Kanal entlang. Besiedelt von zahlreichen Kanadagänsen. Teilweise auch mit Jungtieren, die sie mit lustigen Gesten und Lauten verteidigen. Aber ich mache ihnen ja nichts. So fahre ich dem Kanal entlang langsam in Manchester ein. Der Kanal führt sogar auf einer Brücke über die Strasse. Rote Backsteingebäude begrenzen bald den Kanal, es erinnert mich etwas an Hamburg. Und dann bin ich schon mitten in Manchester, mitten auf der Piccadilly. Es ist kurz nach vier. Und meine Tour ist zu Ende. Mit Manchester habe ich den westlichsten Punkt all meiner bisherigen Velotouren erreicht und den nördlichsten der aktuellen. Und es ist der vierte Tag in Folge ohne auch nur einen einzigen Tropfen Regen! Es ist die zweitlängste regenfreie Phase auf der Tour (und das in England, wer hätte das gedacht :-)), die längste betrug 5 Tage. In den letzten 28 Tagen habe ich nicht ganz 2'500Km auf dem Velo zurückgelegt.
Ich esse etwas, trinke einen Kaffee. Es ist viel Polizei, teilweise schwer bewaffnet, unterwegs. Infolge des Terroranschlags vom Montagabend. Dann begebe mich ins Apartmenthotel, wo heute Abend noch Freunde eintreffen werden.
Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern des Blogs & bis zur nächsten Reise ;-)



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